Dienstag, 27. Oktober 2009

So, damit es nicht wieder so lange dauert...


... hier mein nächster Eintrag. :) Ich hoffe Euch geht es allen gut und ihr genießt den Herbst in Köln, Bonn, Mannheim oder wo auch immer ihr Euch befinden mögt.
Letzte Woche war es sehr stressig auf der Arbeit, viel zu tun.. und bla bla... Das wollt ihr sowieso nicht wissen. ;) Aaaaber, kommen wir jetzt zu etwas Interessanterem. Wie ich schon in einem anderen Eintrag schrieb ging es, Bank Holiday sei dank, von Sonntag bis Montag surfen. Spät in der Nacht kamen wir an und morgens früh um 10 Uhr ging es auch dann schon los. Halt! Nein, los ging es nicht denn der Wagen mit dem wir kamen, hatte einen Platten. So fuhr die Besitzerin (Ruth) erstmal zur Werkstatt und alle anderen... nein nicht alle anderen, sondern nur 8 der 20 Köpfigen Truppe, fuhr zur Surfschule. Dort angekommen wurden wir erstmal mit einem flauschigen Neoprenanzug ausgestattet, der sich als immernoch sehr nass erwies. Überraschenderweise trug man unter diesem Anzug trotzdem Badehose und T-Shirt. Nunja, sei es drum, als ich ihn dann anhatte (siehe Fotos, Achtung: Ästhetik pur!) ging es dann ab zum Strand. Nach ein paar Instruktionen wurden wir auf die Wellen losgelassen. Eigentlich wollte ich meine Schwimmbrille während des Surfens anbehalten. Das hätte sich dann aber später doch als Fehler erweisen können, da, wie mir der Surflehrer sagte, das Auge platzen kann, wenn dann das Board daran stößt. Also, zurück zum Bus, Brille aus und los ging es! Ging erstaunlich gut mit Kontaktlinsen. Es hat kein Mal im Auge gebrannt. Somit versuchte ich zu surfen, aber über 3 Sekunden auf dem Surfbrett kam ich nicht hinaus. Allerdings wurde mein Abgang bei einer größeren Welle mit 10 Punkten vom Surflehrer bewertet, bei der ich, als ich unter sie gespült wurde, große Mühe hatte zu erkennen wo oben und wo unten ist. Alles was man sah war nur noch der weiße Schaum auf dem Wasser.
Sei es drum, ich bin ohne größere Blessuren davongekommen, mit Ausnahme eines Muskelkaters, der heute einige Funktionsbeeinträchtigungen (tolles Wort, was?) aufweist. Tja, aber wer jetzt denkt, dass man nach in 12°C, sich nahe dem Siedepunkt befindenden Wasser wenigstens eine warme Dusche bekäme, der irrt gewaltig. Naja, wenigstens kann man behaupten eine kalte Dusche Ende Oktober im Nordwesten Irlands draußen gehabt zu haben. ;) Achja, von wegen Gleichberechtigung: Die Frauen hatten die einzigen warmen Duschen in ihrer Kabine. Aber naja, ACHTUNG MACHOSPRUCH: Wir sind ja echte Männer. ;)
Nach den ca. 2h im Wasser waren wir dann noch in einem urigen Pub essen und fuhren dann schnurstraks ca. 3 1/2 Stunden nach Hause. Das war auf jeden Fall ein gelungener Montag und ich werde sicher noch einmal surfen gehen - dann aber trotzdem bitte eine warme Dusche. ;)

Viele Grüße aus dem heute doch recht warmen Dublin.
Slán.
Timo

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